Donnerstag, 17. Oktober 2013

geritten



Die unschönen Anfeindungen und Äußerungen der Herkunftsfamilie, die diese mehrfach auf der Herzbaumseite in Facebook getan hat, widerlegen sich von selbst dem, der diesen Blog liest und dem sich dadurch und in Verbindung mit eigenen Erfahrungen ein eigenes Bild ergeben hat.

Wir, Edeltraud Trautnitz und Stefanie Rabenschlag, sahen und sehen als höchste Missachtung der Würde und der Rechte und tiefste Verletzung der Seele des Kindes, was einschleichend und Macht greifend bis zur unangekündigten Abholungaktion und dem Abbruch der Beziehungen zwischen dem Kind und seiner sozialen Familie in den Jahren 2011, 2012 und 2013 sich vollzogen hat. Wissentlich und unter Aufsicht der Behörden wurde hier ein Kind zum zweiten Mal in seinem Leben traumatisiert.

Am 5. Oktober 2012 - das war zwanzig Tage, bevor das Kind von uns weggebracht wurde - schreibt der aufnehmende Arzt im St. Annastiftkrankenhaus Ludwigshafen (Dort wurde eine kurze Untersuchung durchgeführt.) in seinem Bericht:

"Aufgrund der Bemühungen L.'s leiblicher Eltern, ihren Sohn zurück zu bekommen, war von Seiten der betreuenden Einrichtung (LuZIE - Ludwigshafender Zentrum für individuelle Erziehungshilfen) deren Präsenz bei Aufnahme und abschließender Befundbesprechung erwünscht. Bei Aufnahme zeigte sich L. bei Hinzukommen der leiblichen Eltern deutlich verängstigt und panisch. Er klammerte sich im Folgenden dauernd an seine Pflegemutter und ließ sich nicht mehr beruhigen. Daher wurde das Aufnahmegespräch vorzeitig beendet. Wir teilten dieses Verhalten und unsere Bedenken gegenüber einer erneuten Konfrontation der zuständigen Mitarbeiterin des Jugendamtes mit. Es wurde hierauf vereinbart, dass bei der Befundbesprechung auf L.'s Anwesenheit verzichtet wird."

Zwanzig Tage, bevor man das Kind von uns wegbrachte, reagierte er auf seine leiblichen Eltern so!
Vielleicht musste er deswegen noch zwei Monate lang in eine andere Pflegefamilie, damit er sich diese "Angst und Panik" endlich abgewöhnte, die ihm - so die Meinung des Jugendamtes - von uns, seiner sozialen Familie, eingeredet wurde.


Zwei Unterzeichner der Petition schreiben dieses:

"Schuldig an diesem Fall von schädlichem Umgang mit einem schutzbedürftigen Kind durch Eltern, Jugendamt und Pflegestelle ist vor allem das System, das dies zulässt. Diese Strukturen müssen auf den Prüfstand. Hier ist der Gesetzgeber gefordert, endlich seine Arbeit zu tun, das ist schon lange ein Anliegen, das ich verfolge. Es ist wieder einer von viel zu vielen Fällen. Hier wurde konsequenzlos gegen alle fachlichen Erkenntnisse gehandelt. Um den Schaden zu begrenzen, denn verhindern kann man ihn nun nicht mehr, muss ein fachlich begleiteter Umgang des Kindes mit der Pflegefamilie ermöglicht werden. Ich hoffe auch, das die Herkunftsfamilie fachliche Hilfe in Anspruch nimmt." -


"Das Kindeswohl muss stets im Vordergrund aller Handlungen stehen. Als Mutter zweier Kinder (vier und sechs Jahre alt) kann ich ermessen, welches Entsetzen L. empfunden haben muss, als er ohne Vorwarnung und ohne vertraute Personen in eine neue Umgebung gebracht wurde. Dies kann kein sinnvolles Vorgehen eines Jugendamtes sein. Daher befürworte ich die Petition der sozialen Eltern und eine Überprüfung der Qualifikation der Jugendamtsmitarbeiter. L. wird für den Rest seines Lebens an diesem Vorgang zu tragen haben." -

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