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Freitag, 7. November 2014

Bitte



Lieber Herzbaum, 
zwei Jahre standest du still für uns, 
keine Bewegung, kein Leben, 
so als hätte man dir die Wurzeln ausgerissen. 
Das Gefühl ist noch immer da, 
aber es beginnen sich kleine Knospen der Hoffnung zu bilden, 
denen wir die Zeit geben müssen, sich zu entfalten.
 Nicht dass sie schon wieder abfallen, bevor sie richtig mit Leben gefüllt sind. 
Hör nicht auf, kleiner Herzbaum, 
wir warten auf dich! 



Klaudia




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Samstag, 25. Oktober 2014

zwei Jahre




Heute sind es zwei Jahre.
Alle guten Gedanken umhüllen heute dieses zarte, verletzliche Schicksal 
und wünschen Heilung und Erfüllung.


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Donnerstag, 1. Mai 2014

Wegbegleiter


Klaudia schreibt:

"Ich hab noch ein paar Worte zum Tag des Baums gefunden. 
Es betrifft die beiden Ahornbäumchen, die wir/ich im letzten Herbst hier vor unserem Firmengelände gepflanzt habe(n). 
Eines davon habe ich dem Kind und das andere Luis gewidmet. 
Wir waren der Meinung, dass es zwei gleiche Baumsorten waren,
 jedoch jetzt im Frühling zeigt sich, dass beide zwar Ahorn sind, 
aber irgendwie sehr unterschiedlich heranwachsen. 
Der eine ist etwas kleiner als der andere und Luis' Baum (links im Bild) trägt noch immer die Samen 
und will sie gar nicht abwerfen. 
Der Baum des Kindes (rechts im Bild) treibt schon enorm aus, 
wird bald Blätter tragen. 
Ich habe ein wenig recherchiert und herausgefunden, 
welche Bedeutung der Ahorn in der Mythologie hat. 
Er steht für Harmonie und Vereinigung von Gegensätzen. 
Er verbreitet Ruhe und Gelassenheit und verhilft zu klaren und offenen Gedanken. 
Er ist eine heitere und lustige Baumart. 
Man sagt ihm auch nach, dass er böse Geister vertreiben kann. 
Er kann den Menschen helfen, Hoffnungen und Träume zu erfüllen.

In diesem Sinne mögen sich in diesen beiden Symbolen für das Kind und Luis 
eure Hoffnungen und Träume erfüllen. 
Manchmal denke ich und glaube zu spüren, 
dass auch auf der anderen Seite des Kindes es nicht ganz so gewollt ist, 
dass der Kleine euch nicht mehr sehen kann, 
aber irgendwelche Hemmungen, vielleicht auch Ängste es nicht ermöglichen, 
die Brücke zu euch zurück zu bauen. 
Auf den Bildern, die heute erschienen sind von deiner Tochter und dem Kind 
ist es so klar ersichtlich,
 dass hier so gute und wundervolle Bindungen an seine soziale Familie bestanden haben und hoffentlich in ihrer Essenz noch immer vorhanden sind. 
Und das Kind denkt an euch, das ist gewiss!!"





 Durch Roswitha erreichte uns dieses Bild:
Ausschnitt aus "Lukas" von Marion Antoinette Wiedmann



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