Samstag, 8. Juni 2013

Blütentag



5. Juni 2013

Sehr geehrte Frau Rabenschlag,

ich danke für Ihr weiteres Schreiben vom 03.06.2013, dem ich entnehme, dass Sie unabhängig von dem Übergang der Zuständigkeit auf ein Jugendamt außerhalb des Landes Rheinland-Pfalz nach wie vor die Vorgehensweise der Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises beanstanden.

Ich werde daher Ihre Eingabe nunmehr gemäß den für mich geltenden Vorschriften dem Petitionsausschuss des Landtags Rheinland-Pfalz zur abschließenden Beratung und Entscheidung vorlegen. Über die Entscheidung des Ausschusses werde ich sie unaufgefordert unterrichten.

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Burgard




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Kommentare:

  1. Ach Stefanie, durch die Mail-Benachrichtigungen zu diesem Thema erfahre ich, dass euer "Kampf" um L. noch immer kein gutes Ende genommen hat. Ein Kind in diesem Alter vergisst schnell - zum Teil ist das gut, zum Teil schlecht.
    Warum ist deutsche Bürokratie so unerbittlich?
    Ich denke immer mal wieder an dich, wenn ich dich bei Fb auftauchen sehe.
    Ganz liebe Grüße von C

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  2. Mögen durch die Entscheidung des Ausschusses viele Blüten aufbrechen! Ich wünsche mindestens ein riesiges Feld Blumen zu sehen, so weit das Auge blicken kann!!!

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  3. Aus einer persönlichen Mail nun hier hinzu gefügt:

    Liebe Stefanie,

    der letzte Brief von euch hatte es in sich und ich hoffe, dass die Herren den Mut haben etwas aufbrechen zu lassen. Ich hatte gerade den Gedanken, ob sie, selbst wenn sie moralisch wollten, es "politisch" könnten, sich für euch einzusetzen.

    Dies könnte womöglich ein Präzedenzfall für viele Fälle werden. Gerade heute habe ich wieder gehört, dass woanders in einem ähnlichen Fall gekämpft wurde. In unserer Klasse gibt es ein Pflegekind, wo es ebenfalls um ein Bleiben in der Pflegefamilie ging. Das Mädchen ist mit vier Monaten dorthin gekommen und jetzt ca. 11 Jahre alt. Ähnliche "Arbeitsweisen" des Jugendamtes (wie in L.´s Fall) begannen mit neuen Zuständigkeiten.

    Auch von anderen Seiten hörte ich heute von zum Teil katastrophalen Umgängen der Ämter mit pflegebedürftigen Kindern. Ich glaube, dass ist in Deutschland 2013 ein Zustand, welcher ungern in der öffentlichen Diskussion ("Aufstand der Pflegeeltern und geschädigter -trauernder- Pflegekinder") stehen würde.

    Ich möchte euch auf jeden Fall bekräftigen, euren Weg weiter zu gehen. Es muss doch mal jemandem bewusst werden, dass es hier nicht um "durchgeknallte" Pflegemütter geht, die sich nicht mehr von ihren Pflegekindern trennen können/wollen.

    Liebe und ermutigende Grüße
    Roswitha

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