Samstag, 7. Februar 2015

SternStunde

es waren einmal


spricht hans 
 

und sind 


die zeiten wo


das wünschen früchte trägt


drum komm


schneewittchen und


bring deinen apfel mit dass


wir dem wolf den kuchen


backen der hahn hat


schon das gold


gerufen wie's vom himmel


fällt sterntaler aus dem lachenden


mund von


frau holle







es waren einmal


und sind


spricht hans


die zeiten wo


dir die augen aufgehen


marienkind wenn


das brüderchen aus der klaren


quelle trinkt und den weg weiß zum


vaterhaus denn ilsebill teilt die


fische aus dort tanzen


rapunzel und rumpelstilzchen


um den turm








es waren einmal


spricht hans
 

und sind


die zeiten wo


die blauen und roten


blumen joringels alle


fundevögel von den bäumen rufen zur


erde die nicht gestorben


ist und heute noch lebt mit dem


eisenhans königliche hochzeit


feiert hast du gehört wie


der dummling redet mit


vögeln und fischen
 

allerleirauh hat den


schlüssel für rosenrot


aufbewahrt jetzt kannst


du öffnen dorn


röschen








Stefanie Rabenschlag 




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Sonntag, 25. Januar 2015

"Die Antennen fühlen die Antennen..."



Die Stadt Lambrecht/Pfalz, in der wir leben, gehört zum Landkreis Bad Dürkheim.
Das für Lambrecht zuständige Jugendamt
befindet sich in der Kreisverwaltung Bad Dürkheim.
Die Stadt Bad Dürkheim hat Städtepartnerschaften mit fünf Städten;
eine davon ist Kempten im Allgäu, 342 km von Bad Dürkheim entfernt.
Die Freundschaft mit Bad Dürkheim besteht seit langen Jahren. 
Bereits 1951 als „Weinpatenschaft“ begründet, 
wurde die Patenschaft 2001 in eine Städtepartnerschaft umgewandelt. 
Viele sportliche und kulturelle Begegnungen, 
aber auch Schüler- und Jugendfahrten finden statt.
In Kempten gibt es eine Straße,
die den Namen "Bad Dürkheimer Weg" trägt.
In Bad Dürkheim gibt es die Kemptener Straße.




 Wasserrad am Bad Dürkheimer Gradierwerk


"Die Antennen fühlen die Antennen,
und die leere Ferne trug ... "


Rilke






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Donnerstag, 22. Januar 2015

Zug um Zug



Ich hatte deine Spuren verwischt,
ich wollte dich nicht mehr suchen.
Ich gab dich für mich verloren.
Tränenlos war ich erstarrt.

Erst als du mich wiederfandest,
lernte ich weinen um dich.
Jetzt leb ich!



Christine Busta



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Sonntag, 14. Dezember 2014

Marte Meo - Schritt für Schritt aus eigener Kraft




Nähere Auskünfte bei:

Simone Ruhlandt
Ludwigshafener Zentrum für individuelle Erziehungshilfen
0621 504 3999
simone.ruhlandt@ludwigshafen.de


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Freitag, 21. November 2014

Irrfahrt

Heute vor sechs Jahren, am 21. November 2008, kam das Kind zu uns.
Es war acht Monate alt
und hatte diese acht Monate wegen einer schweren Lungenerkrankung
in vier verschiedenen Krankenhäusern verbracht.
Seine sozialen und emotionalen Bedürfnisse 
wurden wechselnd von den jeweiligen Krankenschwestern und -pflegern gestillt.

Seit dem 21. November 2008 lebte es ununterbrochen in unserer Familie
und wurde ein Teil von ihr.


Am 25. Oktober 2012 schickte es ein System 
von Gutachter, Richtern und Sozialarbeitern des Jugendamtes 
auf eine Irrfahrt, um sein Kindeswohl zu sichern.

Seitdem ist es auf der Suche danach.



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Begründet mit den gar nicht so neuen Erkenntnissen der Bindungspsychologie
sowie dem Anwenden bereits bestehender Gesetze
wie dem § 1632 BGB (Verbleibensanordnung)
hätten Entscheidungen für das Kindeswohl
ganz offen auf der Hand gelegen.




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P.S.
samt Kostenersparnis in unserer sonderpädagogisch fachlichen Pflegestelle


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Sonntag, 9. November 2014

zum neunten November




Seit dem Abend des 24. Oktober 2014 wissen wir,
dass das Kind nicht mehr in seiner Herkunftsfamilie lebt.
Zeitweise war es in einer kinderpsychiatrischen Klinik.
Jetzt ist es in einem Heim.

Der fünfte Lebensort, nachdem es auf offener Straße abgeholt worden war,
zum Wohl des Kindes aus seinen jahrelangen Bindungen gerissen.
 Wir nannten das vor Gericht "Deportation"
und wurden dafür gerügt.


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Freitag, 7. November 2014

Bitte



Lieber Herzbaum, 
zwei Jahre standest du still für uns, 
keine Bewegung, kein Leben, 
so als hätte man dir die Wurzeln ausgerissen. 
Das Gefühl ist noch immer da, 
aber es beginnen sich kleine Knospen der Hoffnung zu bilden, 
denen wir die Zeit geben müssen, sich zu entfalten.
 Nicht dass sie schon wieder abfallen, bevor sie richtig mit Leben gefüllt sind. 
Hör nicht auf, kleiner Herzbaum, 
wir warten auf dich! 



Klaudia




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