Freitag, 8. Mai 2015

Wenn alle Stricke reißen...


Es gibt Neuigkeiten unter dem blauweißen Bayernhimmel:
Ab sofort werden meine Besuche nicht mehr in der Einrichtung stattfinden,
in der das Kind lebt.




Meine Besuche werden in Zukunft von einer externen Fachkraft begleitet




und in anderen Räumlichkeiten erfolgen.




Sobald es dafür einen Ansprechpartner gibt,
wird dieser sich bei mir melden.




Der für das Wochenende geplante Besuch kann 
somit leider nicht stattfinden.


*


Fotos: bei uns zu Hause



Kommentare:

  1. Ein Strick der zusammenhalten/bringen könnte wurde somit zum seidenen Faden.
    Seidene Fäden sind sehr empfindlich ...
    Kinderseelen auch!

    Wer sagt es dem Kind?
    Wer nimmt dem Kind die Angst vor dem Verlust seiner Bezugspersonen?
    Wer versteht das Kind und tröstet?
    Wer erklärt dem Kind warum und wieso es im Heim sein muss?

    Warum geht es hier um "RECHT HABEN; RECHT BEKOMMEN?"
    Warum nicht um den Menschen "Kind" und seine Lieben?

    Bitte lieber seidener Faden halte durch ....
    Bitte, liebe Kinderseele mach nicht zu, spüre die Liebe!

    Das Kind hat ein Recht darauf schnell zu wissen wo es aufwachsen wird.

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    1. Danke, Elisabeth, das sind gute Worte.-
      Ob ich mich als externe Fachkraft zur Verfügung stellen soll?
      Im Februar war ich mit dem Kind bereits in anderen Räumlichkeiten, z.B. im Museum bei der Mitmachausstellung, in einer Kirche, in meinem Hotelzimmer, in der Pizzeria, beim Eismann, im Stadtpark, in einem Café, in einer Spielzeugabteilung...
      Auch als Ansprechpartner für das Kind habe ich gute Dienste getan.
      (Ich koste nichts.)

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  2. Warum?
    Ist dies eine willkürliche Entscheidung, oder gibt es eine leidlich logische Erklärung für die veränderte Vorgehensweise?
    Möge der (blauweiße) Himmel doch ein Einsehen haben.
    Claudiagruß

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  3. Die freie Handhabung der Besuche im Februar wurde bei einem Gespräch am 27. März in künftig begleitete Umgänge geändert. Das Kind soll seinen Lebensmittelpunkt im Heim empfinden lernen, und damit ich es dabei nicht irritiere, werde ich begleitet. Am 10. April fand diese Form in der Einrichtung statt. Den Mai-Besuch hatte ich am Sonntag (10. Mai) machen wollen und erfuhr kurzfristig von dieser Änderung. Auf Nachfrage erhielt ich heute die Antwort, die begleiteten Umgänge lägen nicht im Aufgabenbereich der Einrichtung.
    Mir ist das eine so lieb wie das andere. Schließlich möchte ich dem Kind ermöglichen, mit mir/uns Kontakt und Austausch zu haben. Von mir aus kann da zusehen, wer will.

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  4. Es ist wirklich zehn vor zwölf, wie es das letzte Foto zeigt. Warum wird es immer weiter in die Länge gezogen? Es wäre so einfach, Liebe geben wollen, Liebe (noch) annehmen können, bitte Herr im blauweißen Himmel hilf...schnell!
    LG, Klara

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    1. Guten Morgen :-) .
      Man muss auch sehen, dass die Einrichtung ihren Haushaltsplan schon gemacht hatte, eben mit dem Platz, den das Kind einnimmt. Und wer will sich da schon ein Loch hineinreißen lassen?
      Das Verrückte ist, dass sicherlich der Hauptgrund für den missglückten Versuch der Rückführung des Kindes damals das Geld war, das gespart werden sollte, wenn er bei den leiblichen Eltern hätte leben können.
      Und nun ist wieder das Geld ein Faktor.

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